Galerie |
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Die Natur ruht. Es herrscht eine herrliche Stille. Die Frostgefahr ist in unserer Gegend relativ klein. Wir führen den Rebschnitt durch. Angeschnitten wird auf maximal 7 Augen, um den Ertrag entsprechend niedrig zu halten. |
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Auch in Italien ist immer noch Winter, mit Temperaturen unter dem
Gefrierpunkt. |
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Langsam erwacht die Natur und die Vegetation.
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Der Frühling ist da. Die Sonne scheint endlich wieder länger. Es
kommt richtig Leben in die Natur. Die feinen Blätter brechen aus den Knospen hervor. Zeit
für Jeanne-Marie, den wilden Nüsslersalat zwischen den Rebzeilen zu ernten. Für uns ein
Geschenk der Natur, eine wahre Delikatesse. |
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Die Maiwärme treibt die Vegetation voran. Überall am Stock harren schlafende Knospen für den Austrieb. Nach dem Austrieb wachsen Rebruten aus, die wir alle ausbrechen. |
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Die Rebe blüht. Jetzt ist schönes Wetter sehr wichtig. Die Rebenblüte ist sehr empfindlich gegen Nässe. Sie ist ein Selbstbefruchter. Die Befruchtung erfolgt durch den Wind. Für uns ist nun die Arbeit des Einschlaufens in die Drahtanlage wichtig. Die Rebe ist eine Lianenpflanze und liebt das klettern. Die zarten Triebe brauchen jedoch einen ersten Halt, damit sie nicht vom Wind abgebrochen werden können. |
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Die Zeit der grossen Hitze ist für uns im Piemont gekommen. Der Wachstumsschub im Weinberg ist enorm. Die Triebe wachsen täglich bis zu 10 cm. Die aus dem Rebentrieb wachsenden Geiztriebe werden entfernt. Die Traubenzone wird von den zu dicht stehenden Blättern befreit. Die Kraft der Rebe geht in das Wachstum der Beeren. |
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Ende September kommen unsere Freunde und Erntehelfer für einige Tage ins Piemont, um uns zu helfen. Die Früchte der Arbeit werden eingefahren. 20 und mehr emsige Hände helfen, die Trauben zu pflücken. Es gibt viel zu lachen und zu schwatzen bei der Arbeit. Eine intensive Zeit für alle, mit der reizvollen Seite, in der Natur zu arbeiten und in den Pausen miteinander einen Schluck Wein zu trinken. |
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Nach dem Weihnachtsfest beginnen Claudia und ich bereits mit dem Rebschnitt. Im Piemont kann diese Arbeit relativ früh beginnen, da das Frostrisiko gering ist. Ein neues Rebenjahr beginnt. Neues Jahr, neues Glück. Das Schönste am Naturprodukt Wein ist die Vielseitigkeit. Jeder Wein spiegelt das Jahr, kein Jahrgang schmeckt gleich.
Beato |